KidZ wirkt weiter! Es bleiben diese drei, …

Donnerstagabend, 16. März 2017. Im Anschluss an den genialen eBazar der PH Wien findet im Kreise der KidZ-Wien-Schulen der Abschlussevent von KidZ-Wien statt.

KidZ wirkt weiter!
Die Lehrerinnen und Lehrer des KidZ-Wien-Projekts – und die Bambis! – lauschen der Videobotschaft von KidZ-Initiator Helmut Stemmer.

Ein tolles Projekt feiert, blickt in Dankbarkeit zurück und macht sich seine Erfolge, sein Erbe und seine Verantwortung bewusst. Es bleiben diese drei, …

Leadership, Kooperation, Lernen. Am wichtigsten aber ist das Lernen!

Mir wurde die Ehre zuteil, zusammenfassend über die Highlights des KidZ-Projekts zu erzählen. Die gebotene Kürze machte die Komprimierung auf drei Punkte erforderlich. Hier also, was ich meine, dass wir im KidZ-Projekt erfahren und gelernt haben – und in den „next level“ mitnehmen sollten:

Learning Leadership

Helmut Stemmer hat eine Idee! Das kann nur eines bedeuten - Arbeit für alle .-)
Leadership fordert heraus – und gibt allen Raum und Gelegenheit sich zu entfalten.

Jahreswechsel 2012/13 – Helmut Stemmer hat wieder einmal eine Idee. Und das kann für alle anderen nur eines bedeuten: Arbeit! Der Start des Projekts war wirklich … anstrengend: Hilfsausdruck! Macht nichts. Um so deutlicher trat eine der wesentlichen Qualitäten des Projekts hervor: Learning Leadership! Niemand wurde gezwungen. Wer wollte, konnte. Und übernahm damit eine umfassende Verantwortung für Unterrichts- und Schulentwicklung. Nur so kann’s gehen: Das Neue bekommt nur eine Chance, wenn es auch Menschen gibt, die diese aktiv ergreifen und dafür den ihnen eröffneten Raum nützen bzw. ihn sich schaffen. Gerade dafür ist Helmut Stemmer nicht genug zu danken (und deshalb nimmt sein Portrait auch so wenig Platz auf diesem Bild ein) – dass er nämlich allen anderen den Raum und die Möglichkeit (und die Herausforderung) gab, sich im Rahmen des KidZ-Projekts zu entfalten. Und wie!

Kooperation

Kooperation
AHS-NMS-Kooperation im großen Stil. Danke ans ZLS für alle pädagogischen Impulse!

91 Schulen haben in Summe am KidZ-Projekt österreichweit teilgenommen – nahezu 1:1 verteilt auf AHS- und NMS-Standorte. KidZ wäre unmöglich gewesen, hätte man sich nicht wechselweise aufs Lernen voneinander eingelassen. Insbesondere wichtig, dass sich die „digi.boys&girls“ ans Lernen von der pädagogischen Community, allen voran das Zentrum für lernende Schulen ZLS, und vice versa, gemacht haben. Schule ist Teamplay. Angesichts einer herausfordernden Zukunft kann niemand alleine glauben, alles wissen, geschweige denn, die Last der Entwicklung alleine schultern zu können. Kooperation bedeutet, je voneinander das Beste und Wertvollste zu entdecken und zu verstehen, ernst zu nehmen und in der Praxis zu realisieren. Mehr davon im KidZ-Schaufenster!
Stichwort Praxis …

Besser lernen

Besser lernen
Diesmal formatfüllend: Wie genau unterstützt Digitales den Lernprozess wen und warum?

Diese Grafik mit diesen Denkblasen war Header des KidZ-Onepagers: die wesentliche KidZ-Forschungs-und-Entwicklungsfrage in zwei Sätzen. Im Gegensatz zu den Zeiten, in denen der Zugang zu digitalen Medien und Werkzeugen „knapp“, nämlich auf EDV-Räume beschränkt war, war „das Digitale“ im KidZ-Projekt jederzeit präsent. Nicht so konnte aber die vorhandene Zeit gedehnt werden, was wiederum alle Beteiligten laufend vor neue Entscheidungen stellte: Wann genau und mit welcher Aufgabenstellung werden die Tablets, Handys und Laptops eingesetzt? Was vom „Analogen“ lasse ich weg, weil ich mir vom „Digitalen“ in dieser oder jener Hinsicht bessere, differenzierte Wirkung fürs Lernen erwarte? Letztlich geht es immer um genau diese pädagogische und didaktische Planung und Entscheidung – und um den Willen, im Sinne des Lernens und des Lernerfolgs der Schüler/innen hier immer besser zu werden. (Gilt übrigens nicht nur in den „elektrischen“ Phasen des Unterrichts … 😉

Unleash greatness!

Unleash Greatness!
Anschaffen zeitigt maximal Mittelmäßigkeit. Großartiges muss man „von der Leine lassen“!

Fazit? Großartiges geschieht dann, wenn im richtigen Rahmen Ambition, Engagement, Kraft, Wissen und Wollen „von der Leine“ gelassen werden. Anschaffen führt maximal zu Mittelmäßigkeit – und die wird uns in Zukunft nicht genügen; wir sind den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen „mehr“ schuldig! Das alles wurde im KidZ-Projekt erfahrbare Realität. Allerdings kann man sich auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen; diese Qualitäten müssen laufend neu in Erinnerung gerufen, müssen täglich neu realisiert und – ja: erkämpft werden. Und genau das zahlt sich aus!

Danke, KidZ! kiss

PS: Aktuell entsteht unter dem Titel „Schule neu denken und medial gestalten“ gewissermaßen eine KidZ-Abschlusspublikation: Erscheinungstermin September 2017

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